Spezialtipp

Mittwoch, 23:03 Uhr SWR2

SWR2 Jetzt Musik

Donaueschinger Musiktage 2019

SWR Symphonieorchester, Eva Reiter, Susanne Fröhlich, Paetzold-Flöte

Tagestipp

Heute, 22:04 Uhr rbb Kultur

FEATURE

Zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz Wir waren nicht Menschen Geschichten vom Überleben Von Marc O. Dreher Produktion: rbb 2020 - Ursendung -

Konzerttipp

Heute, 19:30 Uhr Ö1

Alte Musik - neu interpretiert

präsentiert von Colin Mason. Conjunto de Música Antigua Ars Longa, Leitung und Sopran: Teresa Paz. Juan Gutiérrez de Padilla: Missa Ego flos campi, sowie Musik von Frutos de Castillo, Antonio de Salazar, Roque Jacinto de Chavarría u. a. (aufgenommen am 20. Jänner im Rahmen der "Resonanzen", dem Festival für Alte Musik im Wiener Konzerthaus)

Hörspieltipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Dreileben Ein Hörspiel über das Sterben Von Gernot Grünewald Mit: Marie Seiser, Cornelia Dörr, José Barros Moncada Komposition: Daniel Spier Ton: Nikolaus Löwe Produktion: RBB / Deutschlandradio Kultur 2012 Länge: 54"36 Drei junge Schauspielerinnen und Schauspieler besuchen todkranke Menschen. Sie berichten von erster Scheu und vom Zueinanderfinden, erzählen uns die Lebensgeschichten weiter und sind überrascht über den tabulosen Umgang mit dem Tod. "Für sein Hörstück ,Dreileben" schickt Gernot Grünewald drei junge Schauspielerinnen und Schauspieler zu jenen, die es wissen müssen. Mehrere Monate lang besuchen sie Menschen auf der Schwelle zum Tod: eine Todkranke in ihrer Wohnung, eine Sterbende in einem Hospiz, einen Hochbetagten in einem Altenheim. Die jungen Besucherinnen und Besucher hören zu und erzählen uns weiter: von wichtigen Momenten in den Lebensläufen, von der Diagnose der todbringenden Krankheit, von der Angst vor dem Tod, von den verbleibenden Momenten voller Freude. Und sie berichten über ihre eigenen Beziehungen zu den Sterbenden, über Besuche am Krankenbett und vom Moment der Todesmitteilung." (Lobende Erwähnung der ,Hörspiel des Monats"-Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste). Entstanden ist ein Hörspiel vom Sterben, das viel über das Leben erzählt. Gernot Grünewald, geboren 1978 in Stuttgart, Schauspieler und Regisseur. 2011 Hauptpreis beim "Körber Studio Junge Regie" für das Theaterstück "Dreileben". Grünewald inszeniert u.a. am Jungen Theater Göttingen, Schauspielhaus Wien, Theater Heidelberg, Theater Bremen, Schauspiel Frankfurt und am Deutschen Theater Berlin. Für seine Inszenierung "Palmer - Zur Liebe verdammt fürs Schwabenland" am Landestheater Tübingen war er für den FAUST-Preis 2015 nominiert. Mit der Produktion "kindersoldaten" am Theater Bremen war er 2015 zu den Lessingtagen und zum Festival "Augenblick mal!" nach Berlin eingeladen. Das Projekt "ankommen", mit unbegleiteten Flüchtlingen am Thalia Theater realisiert, wurde 2016 mit dem Kurt-Hübner-Regiepreis ausgezeichnet. Dreileben

Featuretipp

Heute, 09:45 Uhr Ö1

Radiokolleg - Mein Herz macht Bumm

Eine Auseinandersetzung mit volkstümlicher Musik (3). Gestaltung: Hans Groiss Studierende Was haben Andreas Gabalier, Marianne und Michael und Hansi Hinterseer gemeinsam? Wochenlang Plätze in den Hitparaden ganz oben, abendfüllende TV-Shows und ausverkaufte Stadien? Seit Jahrzehnten erfreut sich die volkstümliche Musik wachsender Beliebtheit. Diese Art von Unterhaltung hat ihre Wurzeln in der heimischen Volksmusik und sie kombiniert munter Mainstream mit traditionellen Elementen. Andreas Gabalier ist Role-Model: "Er ist nicht nur Land, Tracht, Schmalz und Idylle. Das ist kein Entweder-oder, sondern vielmehr ein großes, paradoxes Und: Elvis und Lederhose, Volksmusik und Rock"n"Roll, Schlager und Country, Dialekt und Englisch. Dirndl meets Rock" - die Philosophin Isolde Charim nennt dieses Phänomen in ihrem Buch "Ich und die Anderen" eine feindliche Übernahme der Moderne durch die Tradition. Grund sei, dass die eigene und persönliche Identität nicht mehr selbstverständlich ist. Heimat suggeriert hingegen Sicherheit. Rekordumsätze und wachsende Absatzzahlen für Schlager mit Heimat-Touch sind das Resultat: Volkstümliche Musik ist eines der erfolgreichsten Musikgenres in Österreich. Zur musikalischen Untermalung werden neben traditionellen Instrumenten wie der steirischen Ziehharmonika zeitgemäße elektronische Klänge aus der gegenwärtigen Popmusik assimiliert. Hinter den Liedern steht meist ein ganzes Team von Songwriter/innen und Produzent/innen. Die Maschinerie läuft wie geschmiert - wir haben alle die Bilder im Kopf: Liebeslieder vor Bergkulisse. Ewig lächelnd. Trachtenträger/innen auf der Bühne des Stadions, im Partystadl oder auf der Wiesn - die nicht mehr nur in München schunkelt. Einfachste Harmonien und Liedstrukturen erleichtern das Mitsingen. Die Musik soll für alle verständlich sein, egal aus welcher Bildungsschicht das Publikum stammt. Trotz ihrer Popularität ist volkstümliche Musik polarisierend. Zwischen Begeisterung und Kopfschütteln ist sie Auslöser für Kritik. Gängige Vorwürfe lauten, die Musik transportiere Nationalismus, Sexismus und ein vereinfachtes Heile-Welt-Bild. Grund genug, volkstümliche Musik kulturwissenschaftlich endlich genauer unter die Lupe zu nehmen. Was bewegt die Menschen, die diese Musik machen, aufführen oder konsumieren? Was steht hinter der Kritik an Stereotypen und Rückwärtsgewandtheit - ist jede Kritik vielleicht auch verstecktes Fantum, Neid oder Verehrung? Und: Ist es möglich oder nötig eine musikalische Tradition ohne Einfluss von außen aufzubauen? Studierende des Instituts für Komposition, Elektroakustik, und TonmeisterInnen-Ausbildung der mdw - Univeristät für Musik und darstellende Kunst Wien - untersuchen diese Heimatklänge, sowie Hintergründe und Ausprägungen dieses Phänomens. Radioproduktionstechnisch werden sie vom Ö1 Redakteur Hans Groiss unterstützt.

Podcast

Deutschlandfunk

Nachrichten vom 22.01.2020, 22:00 Uhr

Autor: Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion Sendung: Nachrichten

Hören

Hörspiel-Download

SWR 2

Roter Glamour (2/2). Polit-Thriller von Dominique Manotti

Über der Türkei explodiert ein Flugzeug voller Waffen, was allerdings mit dem Wahlkampf in Frankreich zu tun hat. In einem äußerst nüchternen Stil arbeitet Dominique Manotti eine nahe Vergangenheit auf, die geprägt ist von zerstörten Utopien und verlorenen Hoffnungen. | Aus dem Französischen von Andrea Stephani | Mit: Barbara Nüsse, Felix von Manteuffel, Gerd Wameling, Marc Hosemann, Jürgen Uter u. v. a. | Musik: Andreas Bick | Hörspielbearbeitung und Regie: Beatrix Ackers | (Produktion: NDR/SWR 2019)

Hören